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Handbuch zur Gründungsförderung von Frauen
Nun ist es endlich da. Das brandneue Handbuch zur Förderung der Gründung von Frauen der beiden Entwicklungspartnerschaften WWoE und AWOPE. Das gebündelte Wissen aus 6 Jahren Arbeit steht nun für Einrichtungen zur Verfügung, die fortschrittsorientiert Qualität in der Unterstützung von Gründerinnen in ihren Regionen bieten möchten.
Angefangen von Konzepten für Schülerinnen und LehrerInnen über Grundkonzepte Screening, Beratung und Training bis hin zu speziellen Themen wie Unternehmensnachfolge oder die Besonderheiten bei älteren Gründerinnen bietet das Handbuch eine umfassende Dokumentation über die Aspekte von Gender Mainstreaming und der Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Ausrichtung von Gründungssupport.
Das Handbuch mit CD kann zum Selbstkostenpreis von Euro 29,90 direkt unter bestellung@awope.org bestellt werden.
Beitrag vom 3. März 2008, 09:20
DGF-Abschlussveranstaltung "Qualitätsstandards" am 9.11.07
Das Deutsche Gründerinnen Forum e.V. lädt alle Interessierten zur Abschlussveranstaltung "Qualitätsstandards für zielgruppenspezifische Beratungen" am 9. November 2007 in Stuttgart ein.
Das DGF-Projektteam hat ein Qualitätsmodell mit Mindeststandards für die zielgruppenspezifische, genderorientierte Gründungsberatung und ein Gütesiegel für Beratungsorganisationen entwickelt. Im Rahmen einer Pilotierung wurde das Modell gestestet und kann ab 2008 in den Regelbetrieb starten.
Die DGF-Veranstaltung innerhalb des EU-Projektverbundes AWoPE zur Gründerinnenförderung bietet aus verschiedenen Blickwinkeln einen Überblick zu den Ergebnissen: Fachleute, Pilotorganisationen und Projektverantwortliche berichten über ihre Erfahrungen, den Nutzen und die Etablierung im Markt.
Die Veranstaltung ist inkl. der Tagungsgetränke kostenlos.
Mehr Information und Anmeldung
Beitrag vom 8. Oktober 2007, 10:30
Symposium zur Unternehmensnachfolge in Erfurt
Am 20. September 2007 findet in Erfurt das 5. Symposium zur Unternehmensnachfolge statt. Unter dem Motto "Zug um Zug" werden ab 14 Uhr verschiedene Nachfolgethematiken diskutiert und Best practice Beispiele vorgestellt. Auch aktuelle Informationen zur Betriebsübergabe bzw. Betriebsübernahme bietet das Symposium der Hauptstadt Thüringens. Der Kostenbeitrag inkl. Bufett und Getränke beträgt 55 Euro.
Weitere Infos und Anmeldung
Beitrag vom 4. September 2007, 11:53
Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer
Von wegen Gleichstellung in der Bezahlung: EU-Sozialkommissar Spidla kommt laut einer brandaktuellen EU-Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Nur in den EU-Staaten Zypern, Estland und Slowakei sind die Einkommens- Unterschiede zwischen den Geschlechtern noch eklatanter.
In Deutschland hat sich demnach die Einkommenskluft zwischen Frauen und Männern in den vergangenen Jahren noch weiter aufgetan: Der Gehaltsunterschied ist von 1995 bis 2005 von 21 auf 22 Prozent gestiegen. Im Gegensatz dazu ist der EU-Durchschnitt im selben Zeitraum von 17 auf 15 Prozent leicht gesunken.
Die EU-Kommission kritisiert die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern scharf. Dies sei "eine inakzeptable Ressourcenverschwendung", zumal Frauen in allen EU-Mitgliedsstaaten bessere Schulleistungen erbringen und mehr Hochschulabsolventen stellen als Männer.
Dass Frauen vor allem in solchen Berufsfeldern beschäftigt sind, in denen wenig gezahlt wird, liege an "Traditionen und Stereotypen" – entsprechend sei der Frauenanteil etwa in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Verwaltung besonders hoch. Weil Frauen häufiger als Männer ihre Karriere unterbrechen, erreichen sie zudem weniger oft leitende Funktionen. So betragen die Gehaltsunterschiede bei Beschäftigten unter 30 Jahren nur 7 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen aber 30 Prozent.
Das bekannte Problem will die EU jetzt "auf allen Ebenen angehen".
Wir sind gespannt!
Beitrag vom: 18. July 2007, 01:51 PM
Frauen zahlen Kleinkredite fast immer zurück
Spätestens seit der Verleihung des Friedensnobelpreis 2006 an den Wirtschaftsprofessor und Bankier Mohammad Yunus aus Bangladesh wissen wir, dass es sich für alle Beteiligten lohnt, Kleinkredite an Frauen zu vergeben. Frauen erweisen sich als zuverlässige Kreditnehmerinnen, ob in Afrika, Asien oder auf dem Balkan. Mehr als zwei Drittel aller 150 Millionen Kundinnen und Kunden, die derzeit weltweit einen Mikrokredit haben, sind Frauen. Die Rückzahlungsquote liegt im Schnitt bei 97 (!) Prozent.
Allerdings fehlt über 1,5 Milliarden Frauen der Zugang zu Bankendienstleistungen, da der Finanzmarkt in vielen Ländern nicht weit entwickelt ist. Zudem sehen Banken Menschen mit Klein- und Kleinstgründungen oft nicht als ihre Kund/innen an: Nicht kreditwürdig, zu kostenintensiv, so die weit verbreitete Einschätzung auch in Deutschland. Zumindest können die neuerdings relativ unkompliziert vergebenen Online-Kleinkredite einiger Geldinstitute manchen Gründungen in Germany auf die Beine helfen. Allerdings sind die Zinssätze für Gründungskredite der jeweiligen Landesbanken meist niedriger, sofern sie welche vergeben (wie beispielweise in Nordrhein-Westfalen).
Insgesamt sind flexible Finanzierungs-Lösungen gefragt, wie die KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Mattthäus-Meier bestätigt: "Mit neu gegründeten Mikrofinanzinstitutionen oder auch Geschäftsbanken versuchen wir, künftig noch mehr Menschen und insbesondere Frauen die Möglichkeit zu geben, durch Kredite in die Selbständigkeit zu gelangen. ... Die Anzahl von Mikrobanken wächst fast täglich durch Neugründungen oder durch Lizenzierung bestehender Institutionen." (Der Tagesspiegel, 24.2.2007)
Zahlreiche Gründungen von Frauen sind unterkapitalisiert und bekommen oft bald nach dem Start Liquiditäts-Probleme. Unbürokratische Wege zu ausreichend hohen Kleinkrediten - bis zur Microlending-Grenze von 25.000 Euro - sind daher essentiell wichtig für eine zeitgemäße Existenzgründungsförderung.
Beitrag vom 18. July 2007, 13:40
Existenzgründung - ein Ausweg aus ALG II
Das Augenmerk der Beratenden von langzeitarbeitslosen Menschen immer auch auf die Selbständigkeit lenken: Das ist das Ziel der Broschüre "Von der Krise zur Perspektive. Existenzgründung - ein Ausweg aus ALG II". Die AG Gründungsklima hat die gut 20seitige, handlich-kleinformatige Broschüre im Rahmen des EQUAL-Netzwerks „Gründungsunterstützung“ erstellt.
Das Herzstück des Heftes sind die Gründungsbeispiele: In Kurzporträts von Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund und Handycap werden die Entwicklung zur Existenzgründung und die Hürden auf diesem Weg anschaulich skizziert.
Die zentrale Voraussetzung für alle Unternehmen, ob Einzel- oder Genossenschaftsgründung, war dabei stets eine passgenau abgestimmte Gründungsbegleitung in Kooperation mit gründungsspezifischen Organisationen. Das wird aus den Interviews mit den Experten deutlich. Erfolgs-Faktoren für eine erfolgreiche Gründung runden die hilfreiche Handreichung ab.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierte die Broschüre mit einer (bereits vergriffenen) Auflage von 60.000 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), daher ist sie kostenlos. Bestellungen bitte über die angegebene email-Adresse. Bitte haben Sie etwas Geduld, der Nachdruck ist in Vorbereitung.
Natascha.Hartleif@buko-pbg.de
Beitrag vom 28. März 2007, 09:17
Honorarkräfte gesucht
Das Institut für Regionalmarketing GmbH in Hilders sucht kurzfristig Verstärkung für das Projektteam des Cooperation Competence Centers.
In einer globalisierten Geschäftswelt sind funktionierende Netzwerke und Verbünde sowie strategische Kooperationen ein Erfolgsfaktor zur Existenzsicherung und Wachstumsförderung. Daher geht es im Projekt Cooperation Competence Center (CCC) um das Entwickeln und den Aufbau eines virtuellen Wissens- und Community Portals zur Förderung und zum Management von Kooperationen als Wachstumsstrategie für Unternehmerinnen. Dieses Portal stärkt die oft zu schwach ausgeprägte Vernetzungsstruktur von Gründerinnen und Unternehmerinnen gegenüber dem erfolgreich tradierten „old boys networking“.
Wenn Sie Kompetenzen aus diesem Sektor mitbringen, können Sie sich als Honorarkraft für die folgenden Arbeitsbereiche bewerben:
- Honorarkraft für die themenspezifische Erstellung von Inhalten im Fachgebiet
Kooperation für die Zielgruppe Unternehmerinnen in der Wachstumsphase
- Honorarkraft für die Durchführung themenspezifischer Workshops incl. Ergebnisdokumentation
- Honorarkraft für die Konzeption und Vorbereitung von Workshops für
Unternehmerinnen in der Wachstumsphase
Der schnellste Weg zum Job ist die Bewerbung direkt beim Teilprojektträger INORM GmbH, Herr Marco Ziegler, info@inorm.de. Weitere Details finden Sie in den Ausschreibungsunterlagen.
Beitrag vom 19. März 2007, 07:56
Frausein: Immer noch ein Karriere-Killer
In zeitlicher Nähe zum internationalen Weltfrauentag werden Zahlen veröffentlicht, die zeigen, wieviel Lichtjahre wir noch vom hehren EU-Ziel der Gleichstellung der Geschlechter entfernt sind:
27 Prozent der Frauen fühlen sich in ihrer Karriere benachteiligt, weil sie Frau sind. Ein knappes Viertel sieht sich durch den Einsatz für Familie und Nachwuchs in ihren Aufstiegschancen gehandicapt. Das ergab eine große Erhebung der Unternehmensberatung "Accenture", die 2200 Führungskräfte in 13 Ländern befragte.
Eine aktuelle EU-Studie (März 2007) brachte ähnlich katastrophale Ergebnisse, die für die gleichstellungsgesinnten EU-Politiker/innen ein Schlag ins Gesicht sind: Im EU-Vergleich ist die Position von berufstätigen Frauen in Deutschland besonders miserabel. Sie verdienen demnach im Schnitt 22 Prozent weniger als männliche Kollegen und haben nur 13 Prozent der Führungspositionen inne.
Claudia Funke (38), Direktorin bei McKinsey, legt den Finger in die Wunden: "Fehler von Frauen, sogar sehr kleine, werden viel eher als bei Männern wahrgenommen. Der Knackpunkt in Deutschland ist aber die katastrophale Kleinkinderbetreuung und das traditionelle Rollenverständnis. Es wäre für mich nie eine Option, nach dem ersten Kind nur noch in homöopathischen Dosen zu arbeiten oder ganz aufzuhören. Doch viele Frauen haben keine andere Wahl, auch, weil der Mann immer noch als erster Geldverdiener gilt. Dabei wird zwischen 30 und 40 Karriere gemacht. Da muss sich etwas ändern, sonst verschenken wir einen riesigen Talentpool."
(Quelle: SPIEGEL Online, 14. März 2007)
Beitrag vom 15. März 2007, 11:45
Erstmals leitet Frau Eliteuni Harvard
Erst erklimmt mit Nancy Pelosi zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte eine Frau die Spitze des Repräsentantenhauses ("Madame Speaker"), nun dies: Drew Gilpin Faust wird am 1. Juli 2007 Präsidentin der 371 Jahre alten Eliteuniversität Harvard. Die 59jährige Historikerin löst dann den ehemaligen US-Finanzminister Lawrence Summers ab, der aufgrund frauenfeindlicher Äußerungen zurücktreten muss. Mal sehen, ob eine Frau im November 2008 auch der mächtigste Mensch der Welt wird ...
Beitrag vom 20. Februar 2007, 02:24
Große Mikrofinanz-Veranstaltung in Berlin
Vom 25. bis 27. April 2007 findet in Berlin mit der Jahreskonferenz des "European Microfinance Network" die bisher größte Veranstaltung dieser Art statt. Mehrere hundert Gäste aus ganz Europa werden erwartet, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident übernommen. Das DMI und der Mikrofinanzfonds Deutschland stellen in diesem internationalen Kontext ihre Arbeit vor.
Mehr Informationen
Beitrag vom 15. Februar 2007, 12:04
Fachtagung zu Gründungsunterstützung in Berlin
"Wie effektiv und effizient ist öffentliche Gründungsunterstützung?"
Unter dieser Fragestellung findet am 25. und 26. Januar 2007 in Berlin eine zentrale EQUAL-Fachtagung statt. Im Mittelpunkt steht die Qualität geförderter Gründungsunterstützung für arbeitslose Menschen. Namhafte Fachleute aus Forschung und Praxis referieren, in Workshops geht es um Anforderungen an eine erfolgreiche und nachhaltige Gründungsunterstützung für ALG I und II Empfänger/innen und Empfehlungen für die Politik.
Die Podiumsdiskussion steht unter dem pointierten Motto: "Vom Reißbrett in den Reißwolf? EQUAL-Netzwerk Gründungsunterstützung fordert Weichenstellung!"
Außerdem wird die druckfrische Broschüre der nationalen EQUAL-Arbeitsgruppe Gründungsklima "Von der Krise zur Perspektive! Existenzgründung - ein Ausweg aus ALG II" präsentiert und verteilt. Die Tagung bildet zugleich den Auftakt zum EQUAL-Wettbewerb "mit Erfolg gegründet". Schirmherr ist u.a. Franz Müntefering. Das kulturell-kulinarische Abendprogramm am Donnerstag abend mit Gründerinnen und Gründern ist ein weiteres Highlight der Veranstaltung.
Mehr Informationen und Anmeldung
Beitrag vom 18. Dezember 2006, 12:14