Women Innovation
Ada Augusta Byron entwickelte die erste Computersprache,
Josephine Cochran erfand die Geschirrspülmaschine,
Mary Anderson – von ihr stammt der Scheibenwischer.
Aber 90 Prozent aller Patentanmeldungen stammen aktuell von Männern!
Daher gilt es, das Innovationspotenzial von Frauen zu erschließen und besonders zu fördern. Das Projekt „Women Innovation“ des Gründer- und TechnologieCentrum (GTC) Gummersbach unterstützt Frauen dabei,
innovative Ideen zu finden, marktfähig zu entwickeln und erfolgreich zu vermarkten.
Women Innovation hat dabei viele Frauen im Blick, die ihre Ideen potentiell zu Geld machen können: Berufstätige Frauen, speziell Frauen in Forschung und Entwicklung, Frauen an Hochschulen, Frauen mit Migrationshintergrund, aber auch arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Frauen. Der Förderschwerpunkt liegt dabei bei Frauen zwischen 25 und 50 Jahren.
Ein Bündel von Aktivitäten hilft Frauen, ihr Innovationspotenzial nicht nur zu entdecken, sondern auch erfolgreich zu vermarkten. Dazu gehören:
- Qualifizierungs-Module im Baustein-System (Patentrecht, Marketing, innovative Unternehmensgründung u.a. Themen)
- Generierung von Ideen durch moderierte „Spinn-Workshops“
- Entwicklung eines Mentorinnen-Netzwerkes
- Aufbau einer Finanzierungs-Datenbank (Fördergelder, Kreditinstitute, private Mittelgeber „MBA`s“ und Konditionen)
Im Zielfocus von Women Innovation steht die ganzheitliche Förderung von Frauen, ihre Ideen zu identifizieren, möglichst als Patente zu verwerten und unternehmerisch umzusetzen. Das Projekt motiviert dabei zur Existenzgründung und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit frauengeführter Unternehmen.
Ein Projekt von:
Gründer- und TechnologieCentrum
Gummersbach GmbH
Projektleiterin: Susanne Roll
Bunsenstr. 5, 511647 Gummersbach
fon: 0 22 61 81 45 07
email: roll@gtc-gm.de
im Internet: http://www.gtc-gm.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:29 Uhr ![]()
Wirksamkeit öffentlicher Förderinstrumentarien
Dieses Forschungsprojekt der Fachhochschule Gelsenkirchen nimmt die Palette der Förderinstrumente für gründungsbereite Menschen in den Focus. Hier hat sich in den letzten Jahren sowohl in der Angebots-Breite wie der Förder-Tiefe erkennbar viel getan. Die Förder-Instrumente haben dabei allerdings in Art und Ausgestaltung ein Ausmaß angenommen, dass mit dem Begriff „Förderdschungel“ zwar pointiert, aber zutreffend umschrieben ist.
Diesen „Dschungel“ auf seine Wirksamkeit hin zu lichten, hat sich die Fachhochschule Gelsenkirchen auf die Fahnen geschrieben. Inhaltlich konkret geht es dem Uni-Team um
- die Untersuchung von Qualität und Praxisnähe der Förderinstrumentarien (Fallbeispiele)
- die Identifikation möglicher Angebotslücken
- das Schaffen von mehr Transparenz und „Good-Practices“-Vorbildfunktionen
- den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die Förderpolitik.
Auffällig ist, dass die herrschende Gründungsförderung meist auf sogenannte Haupterwerbs- oder Vollzeit-Gründungen zugeschnitten ist. Neuere Studienergebnisse wie die von Prof. Dr. M.-B. Piorkowsky, nach denen Mini-Unternehmen dominieren und Gründungen im Haupterwerb tendenziell rückläufig sind, dagegen Gründungen im Zuerwerb (in Kombination mit Familienarbeit bzw. Schule, Studium, Ruhestand) gerade bei Frauen erhebliche Zuwächse aufweist, spiegelt sich in der Förderpolitik kaum wieder.
Angesichts der dramatischen Lage der öffentlichen Haushalte steht auch die Gründungsförderung auf dem Prüfstand. In diesem Licht betrachtet sind die Ergebnisse des Projekts von einiger Brisanz.
Ein Projekt von:
Fachhochschule Gelsenkirchen
Projektleiterin: Prof. Dr. Christine Volkmann
Neidenburger Str. 43, 45877 Gelsenkirchen
fon: 02 09 9 59 67 02
email: stephanie.schreiber@fh-gelsenkirchen.de
im Internet: http://www.fh-gelsenkirchen.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:29 Uhr ![]()
Unternehmensnachfolge
Alle sprechen von den wegfallenden Arbeitsplätzen, viele von Existenzgründungen, aber zu wenige von Unternehmensnachfolge. Dabei steht in den Jahren 2005 bis 2009 bundesweit bei 354.000 Firmen die Unternehmens-nachfolge an. Hiervon betroffen sind insbesondere die Klein- und Kleinst-betriebe. Viel zu spät fragen sich viele Unternehmer und Unternehmerinnen: „Wem kann ich die Führung meines Betriebes anvertrauen, wenn ich es nicht mehr mache? Wie finde ich eine geeignete Person?“ Wer sich frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzt, kann die Übergabe möglichst reibungsarm regeln und die Zukunft des Unternehmens sichern.
Auf der anderen Seite stehen tausende fitte und geeignete Frauen. Ob eine von Arbeitslosigkeit bedrohte Fachkraft, eine arbeitslose Führungskraft oder Frauen, die eine Existenzgründung planen: Die Übernahme eines Betriebes kann eine echte Chance sein, die eigenen Fähigkeiten in einem bestehenden Betrieb umzusetzen. Eine Entscheidung dieser Tragweite muss aber gut durchdacht und vorbereitet sein. Und zwar von beiden Seiten. Die Projekte zur „Unternehmensnachfolge“ unterstützen bei dem komplexen Übergabeprozess Unternehmerinnen und Unternehmer sowie geeignete Frauen z.B. durch
- Eignungsfeststellung über ein Management-Assessment-Center
- Praktika „Chefin auf Probe“ mit einem begleitendem Coaching
- Beratungsmodule für Betriebe und Übernahme-Kandidatinnen
- Gründung von Nachfolge-Verbünden (durch „Runde Tische“ u.a.)
- Passgenaue Finanzierungsmöglichkeiten (Mikrolending u.a.)
Die Projekt-Verantwortlichen binden bei ihren Aktivitäten alle relevanten Institutionen und regionalen Stellen ein (Unternehmensverbände, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Arbeitsagenturen, ARGEN, Regionalstellen Frau und Beruf). Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit sensibilisiert und gewinnt Unternehmerinnen, Unternehmer und Interessentinnen für dieses dringende Thema.
Ziel ist es, mehr Frauen für die Unternehmensnachfolge zu qualifizieren und mit Unternehmen, die zur Nachfolge anstehen, zusammen zu bringen sowie Hilfestellungen für eine erfolgreiche Zukunftssicherung zu leisten.
Ein Projekt in Kooperation von:
Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V.(BWTW) und Prospektiv GmbH
Projektleitung: Steffen Jacobi und Ulrike Weber
BWTW
Magdeburger Allee 4,99086 Erfurt
fon: 03 61 60 15 53 34
email: steffen.jacobi@jena.bwtw.de
im Internet: http://www.bwtw.de
Prospektiv GmbH
Friedensplatz 6, 44135 Dortmund
fon: 02 31 55 69 76 11
email: weber@prospektiv-do.de
im Internet: http://www-prospektiv.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:28 Uhr ![]()
Springboard Event - „Altweibersommer“
Springboard-Event“ bezeichnet ursprünglich ein Investment-Forum oder eine Matching-Veranstaltung in Amerika. Dabei lernen ausgewählte Existenzgründer und Unternehmerinnen in lockerer Atmosphäre potenzielle Investoren kennen, denen sie ihre Geschäftsidee und sich selbst vorstellen.
Das ist auch der Kern des Projektes Springboard – „Altweibersommer“.
Auch in den neuen Bundesländern wollen die AWoPE-Aktiven des tbz Königs Wusterhausen zwei Seiten zielführend zusammenbringen („matchen“): Existenzgründerinnen ab 40 Jahren auf der einen und SponsorInnen bzw. KapitalgeberInnen auf der anderen. Warum der Focus auf Frauen ab 40? In Deutschland erhalten aktuell Frauen nur fünf Prozent des Risiko-Kapitals, davon ist die Mehrheit unter 40 Jahren. Frauen 40+ sind mithin von Risiko-Kapital nahezu ausgeschlossen. Das will der „Altweibersommer“ ändern.
Existenzgründerinnen 40+, ausgewählt aus einem Bewerberinnen-Pool, darunter ehemalige Führungskräfte, aber auch Frauen in sozial schwieriger Lage, erarbeiten bzw. überarbeiten ihre Geschäftsideen und bereiten sich rund ein Jahr intensiv auf einen Projekt-Höhepunkt, den Springboard-Event vor. Nach einem evaluierten „Test-Event“ wird es „ernst“: Die (potentiellen) Unternehmerinnen kommen mit akquirierten Risiko-Kapital-GeberInnen zusammen und präsentieren ihr Geschäftsvorhaben. Bei diesem Springboard-Meeting fällt die (Vor)Entscheidung über das jeweilige Gründungs-Projekt.
Professionelle Unterstützung auf diesem Weg erhalten die Existenzgründerinnen 40+ von Fachleuten aus der Coaching- und Unternehmensberatungs-Branche, die ihre Zeit und ihr Know-how für die Teilnehmerinnen kostenlos zur Verfügung stellen.
Essenziell für den Erfolg dieses Projektes ist die Gründung eines Netzwerkes für die Selbstständigen in spe. Auf dieser Plattform können sich die Frauen gegenseitig unterstützen und an ihren Geschäftsideen feilen.
Ein Projekt von:
tbz Königs Wusterhausen gGmbH
Projektleiterin: Anke Gatzke
Akazienstr. 31, 10823 Berlin
fon: 0 30 25 29 35 93
email: gatzke@altweibersommer.net
im Internet: http://www.altweibersommer.net
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:27 Uhr ![]()
Modelle und Arten von Business-Inkubatoren
Zu früh geborene Babys brauchen auf der Kinder-Intensivstation oft einen Inkubator (Brutkasten), um (nach)zu reifen. Daraus abgeleitet hat sich seit einigen Jahren in der Gründungslandschaft der Begriff „Business-Inkubator“ etabliert. Der Business-Inkubator unterstützt Menschen in ihrem Willen, eine vielversprechende Unternehmensgründung möglichst dauerhaft „lebensfähig“ zu machen. Diese Business-Begleitung kann, zumal in der Anfangsphase, ähnlich intensiv sein wie die klinische Anstrengung für das „Frühchen“.
In Deutschland existieren eine Vielzahl von Business-Inkubatoren-Modellen mit ganz unterschiedlichen Leistungsspektren. Allerdings weiß die Zielgruppe der Gründungswilligen mangels einer konkreten, detaillierten Übersicht im Allgemeinen nicht, ob und in welcher Situation sie sich an welche Inkubatoren wenden kann.
Hier setzt das Erkenntnisinteresse des Forschungs-Projekts an: Professorin Volkmann und ihr Team der FH Gelsenkirchen prüfen das Phänomen „Business-Inkubator“ auf „Herz und Lunge“. Konkret geht es vor dem AWoPE-Hintergrund der speziellen Förderung von Frauen als Gründerinnen um:
- Eruieren von Angebotsumfang, Angebotstiefe und Angebotsarten von Inkubatorenleistungen für Gründer und Gründerinnen (Fallbeispiele)
- Erfassen von zeitlichem Umfang, Qualität und Praxisnähe der Inkubatoren-Leistungen
- Erkennen, ob Inkubatoren-Angebote genderspezifisch auf Frauen zugeschnitten sind
- Überprüfen der Qualität von Inkubatorenleistungen für Frauen im Unterschied zu Männer (Befragung)
- Generieren einer Inkubabatoren-Übersicht, auch hinsichtlich möglicher Angebotslücken für Gründerinnen
- Transfer der Erkenntnisse in bestehende Inkubatorenkonzepte
Ein Projekt von:
Fachhochschule Gelsenkirchen
Projektleiterin: Prof. Dr. Christine Volkmann
Neidenburger Str. 43, 45877 Gelsenkirchen
fon: 02 09 9 59 67 02
email: barbara.gawron@fh-gelsenkirchen.de
im Internet: http://www.fh-gelsenkirchen.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:27 Uhr ![]()
Qualitätsstandards für zielgruppenspezifische Beratungen
Eine passgenaue, kompetente Gründungsberatung zahlt sich aus: Je bedarfs- und zielgruppenorientierter die Gründungsberatung, desto höher die Gründungsquote und umso größer die Chance, ein Gründungsvorhaben wie das dazugehörige Beratungsangebot auf dem Markt nachhaltig zu etablieren.
Forschungsergebnisse bestätigen, dass sowohl das Gründungsverhalten als auch die Gründungsvorhaben genderspezifischen Einflüssen unterliegen. Das heißt, Frauen gründen häufig anders als Männer und stellen auch andere Anforderungen an Beratungsangebote. Eine zielgruppenadäquate, qualitativ hochwertige Beratung geht auf die spezifischen Bedürfnisse von Gründerinnen ein und fördert gezielt deren individuelles Potential.
Aber was macht eine Existenzgründungsberatung zu einer „zielgruppengerechten Beratung“? Wer definiert und erfasst in einer weithin ungeschützten, sehr heterogenen und unübersichtlich gewordenen Beratungslandschaft Qualitäts-Mindest-Standards? Genau hier setzt das DGF-Projekt der Entwicklungs-Partnerschaft AWoPE an. Die Ziele im Einzelnen sind:
- Das aktuelle Gründungs-Beratungsangebot zu analysieren
- Ein Monitoring-Konzept für Beratungsqualität zu entwickeln
- Zielgruppenspezifische, genderorientierte Qualitäts-Mindeststandards zu definieren und zu etablieren
- Ein Qualifizierungskonzept für Beraterinnen und Beratungsinstitutionen zu erarbeiten
- Ein webbasiertes Tool für die Selbstevaluation und Qualitätssicherung zu entwickeln
- Anstöße für ein Qualitätssiegel in der Gründerinnen-Beratung zu geben.
Das Team des Deutschen Gründerinnen-Forums e.V. zielt im Kern darauf, Maßnahmen zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung in zielgruppenspezifischen Beratungseinrichtungen zu entwickeln. Diese sollen mit Hilfe eines ExpertInnen-Ausschusses im Markt breiter umgesetzt und vorangetrieben werden.
Ausführliche Informationen finden Sie auch im Projektflyer (Download als PDF-Datei) oder unter der Projektwebsite: http://www.dgf-qualitaet.de
Ein Projekt von:
Deutsches Gründerinnen Forum (DGF) e.V.
Projektleiterin: Dr. Birgit Buschmann
Schlehenweg 6, 71686 Remseck
fon: 01 79 6 75 46 96
email: birgit.buschmann@dgfev.de
im Internet: http://www.dgf-qualitaet.de
![]()
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:26 Uhr ![]()
Qualitätssicherung für die Gründungsbegleitung
Selbstständige mit Migrationshintergrund bilden auf Grund ihrer Herkunft und kulturellen Identität eine eigenständige Kultur der Existenzgründung. Sie bereichern die Angebotspalette, insbesondere in den Bereichen Handel, Gastronomie und den Sonstigen Dienstleistungen. Die Statistik zeigt allerdings, dass Frauen im Migrations-Gründungsgeschehen gegenüber den Männern dieser Gruppe stark unterrepräsentiert sind. Mit entscheidend für eine Verbesserung ist hier, dass Fachleute, die diese Gründerinnen beraten, auf diese soziokulturelle bzw. genderspezifische Identität eingehen und in allen Beratungsaspekten berücksichtigen, das heißt: interkulturelle Kompetenz besitzen.
Zielgruppe dieses Projekts sind daher vor allem Gründungs-BeraterInnen und MultiplikatorInnen, die Gründerinnen mit Migrationshintergrund gegenübersitzen, aber auch die Existenzgründerinnen selbst. Bengi e.V. verfolgt hier das Ziel, die Qualität der interkulturellen Gründungsberatung und Gründungsbegleitung nachhaltig zu verbessern.
Drei zentrale Botschaften möchte Bengi den Zielgruppen vermitteln:
1. Die kulturelle Prägung gründet immer mit
2. Interkulturelle Kompetenz ist Voraussetzung jeder Gründungsberatung
3. Interkulturelle Kompetenz ist das besondere Gründungskapital von Menschen mit Migrationshintergrund.
Herzstück für eine Qualitätsverbesserung und -Sicherung in der Migrations-Gründungsbegleitung ist die interkulturelle Qualifizierung von Gründungs-Fachleuten durch Vermittlung festgelegter Qualitätskriterien. Durch dieses genderkulturelles Gründungs-Wissen, vermittelt durch Workshops in zahlreichen deutschen Städten, können sie das Vertrauen ihrer Klientinnen erwerben. Die Qualitätskriterien fließen in sämtliche Beratungsmaterialien ein.
Ein Projekt von:
Bengi e.V.
Projektleiterin: Gülsen Akcay
Die Freiheit 14, 34117 Kassel
fon: 05 61 5 09 58
email: bengi-ks@t-online.de
im Internet: http://www.bengi-ks.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:25 Uhr ![]()
Qualitätssicherung für die Gründungsbegleitung
Unternehmen von Frauen aller Altersgruppen sind ein essentieller Bestandteil unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Allerdings ist das Potential von Frauen - und hier speziell von etwas älteren Frauen - am Gründungsgeschehen noch lange nicht ausgeschöpft.
Projektziel ist es daher, diese Gruppe in ihrem Gründungsverhalten zu untersuchen, zu schulen und die Ergebnisse zu analysieren. Zum Schwerpunkt der älteren, teilweise langzeitarbeitslosen Gründerinnen treten Gründungen im Dritten Sektor, Menschen die eine „ICH-AG“ gründen, sowie gründungsinteressierte Jugendliche und deren Eltern hinzu.
Eine methodische Grundlage bildet das in „WWoE“ entwickelte, anerkannte und von vielen Stellen angewandte Vier-Phasen-Modell der Gründungsbegleitung mit der Orientierungs- und Profilingphase, der Planungsphase, der Startphase sowie der Stabilisierungs- und Wachstumsphase. Auf den jeweiligen Gründerinnen-Typ und die Gründungsphase passgenau zugeschnitten bietet das Projekt Informations-, Qualifizierungs- und Beratungs-Module an wie:
- Chancen und Risiken der Existenzgründung
- Aufbau und Entwicklung von Unternehmerinnen-Netzwerken
- Individuelles Trainingskonzept für ältere Gründerinnen
- Unterstützung für den Businessplan
Als ein zentrales Ergebnis werden praxiserprobte und analysierte Materialien mit präzisen Qualitätskriterien für eine effektive Gründungs-begleitung in allen vier Phasen entwickelt. Dieses dokumentierte Know-how bildet wiederum die Grundlage für die Schulung und Fortbildung von Fachleuten und MultiplikatorInnen im Gründungskontext mit dem Ziel, möglichst nachhaltig und auf breiter Basis eine passgenaue Beratung von Gründerinnen zu erreichen.
Ein Projekt von:
Berufsfortbildung (Bfw) GmbH
Projektleiterin: Gudrun Mehlhorn
Altchemnitzer Str. 4, 09120 Chemnitz
fon: 03 71 56 05 2 61
email: mehlhorn.bfw@t-online.de
im Internet: http://www.bfw.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:24 Uhr ![]()
Gründungszeit.de – Frauen gründen mit Erfahrung
Berufserfahrene Frauen im Land Brandenburg in eine nachhaltig erfolgreiche Gründung zu begleiten, ist knapp formuliert Aufgabe wie Ziel dieses Projekts.
Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung eines passgenauen Konzeptes für Gründerinnen im ländlichen Raum: Potenzielle Unternehmerinnen werden umfassend, individuell, flexibel und zeitnah bei der Umsetzung ihrer Unternehmensidee unterstützt. Das Projektkonzept setzt dabei an den vorhandenen Kenntnissen und Potenzialen der Frauen an. Dazu gehört auch eine Qualifizierung und Lernberatung zur Entwicklung von Medienkompetenz, um IT im unternehmerischen Alltag zu nutzen.
Zielgruppe sind Frauen über 40 Jahre, Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit Bedrohte, die sich beruflich selbstständig machen wollen und aus dem Land Brandenburg kommen.
Alle Projektaktivitäten folgen einem integrierten Konzept:
- Entwicklung eines virtuellen Kommunikationsraumes, der auf die Bedürfnisse einer eher medienfernen Zielgruppe zugeschnitten ist. Die Lernplattform des Projekts wird benutzungsfreundlich konzipiert.
- Tutoring und Begleitung des virtuellen Austausches der Frauen untereinander
- Präsenzphasen, die wohnortnah angeboten werden
- Einzelberatungen und Coaching zur individuellen Unterstützung
Mit der Verbindung aus gemeinsamen Lernphasen, Selbstlernphasen, Beratung und Coaching wird ein passgenauer Ansatz zur Gründungs-begleitung entwickelt, der sich am individuellen Gründungsprozess ausrichtet. Durch eine Erprobung in mehreren Gruppen werden Erfahrungen integriert und damit Methoden, Technik und bereitgestellte Materialien während der Projektlaufzeit ständig weiterentwickelt.
Ein Projekt von:
Ergolog GbR
Projektleiterin: Birgitt Wählisch
Döbelner Str. 4 A, 12627 Berlin
fon: 0 30 42 08 34 25
email: info@gruendungszeit.de
im Internet: http://www.ergolog.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:24 Uhr ![]()
E-Learningtools für die EU-Osterweiterung
Neue Impulse für die europäische Wirtschaft bringen die neuen östlichen Beitrittsländer in die Europäische Union. Ob Polen, die Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn oder die neuen baltischen EU-Mitgliedsländer: Für bundesdeutsche Existenzgründerinnen und Unternehmen ergeben sich hier vielfache (und oft noch ungeahnte) geschäftliche Möglichkeiten.
Dem will auch das europaweit aktive Gründerinnen-Förderungsprojekt AWoPE durch ein eigenes Projekt Rechnung tragen. Die Voraussetzungen dafür hat das Vorläufer-Projekt „WWoE“ mit einer auf web based training (wbt) basierenden Internet-Plattform geschaffen. In diese speziell für Existenz-Gründerinnen und Unternehmerinnen entwickelten digitalen Lernmodule können sich alle mit dem „World Wide Web“ Verbundenen rund um die Uhr einklicken und „state of the art büffeln“.
Darauf aufbauend bereitet das Chemnitzer Projekt „E-Learningtools“ spezielle Themen für diese Internet-Plattform auf, die für hiesige Selbstständige im Kontakt zu den neuen EU-Ländern relevant sind.
Mentale und kulturelle Unterschiede im Verhältnis zwischen Deutschland und den östlichen Ländern werden bei der Entwicklung dieser E-Learning-Tools besonders stark gewichtet. Die Themenpalette reicht von rechtlichen und steuerlichen Fragen bis hin zu ganz praktischen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zwischen deutschen Selbstständigen und den Unternehmen der neuen EU-Länder.
Ziel ist, dass hiesige Gründerinnen und Unternehmerinnen - über das Kennenlernen und Respektieren der kulturellen Unterschiede - erfolgreich
- Kontakt zu den neuen EU-Nachbarn aufnehmen und pflegen
- ihre Geschäftsfelder erweitern und
ihr Wachstum gezielt fördern,
um so die vielfachen Chancen der EU-Erweiterung für sich zu nutzen.
Ein Projekt von:
Berufsfortbildungswerk (Bfw) GmbH
Projektleiterin: Gudrun Mehlhorn
Altchemnitzer Str. 4, 09120 Chemnitz
fon: 03 71 56 05 261
email: mehlhorn.bfw@t-online.de
im Internet: http://www.bfw.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:23 Uhr ![]()
Cooperation Competence Center (CCC)
In einer globalisierten Geschäftswelt sind funktionierende Netzwerke und Verbünde sowie strategische Kooperationen ein Erfolgsfaktor zur Existenz-sicherung und Wachstumsförderung. Daher geht es im Projekt Cooperation Competence Center (CCC) um das Entwickeln und den Aufbau eines virtuellen Wissens- und Community Portals zur Förderung und zum Management von Kooperationen als Wachstumsstrategie für Unternehmerinnen.
Dieses Portal stärkt die oft zu schwach ausgeprägte Vernetzungsstruktur von Gründerinnen und Unternehmerinnen gegenüber dem erfolgreich tradierten „old boys networking“.
Das CCC setzt dabei - in Kooperation von Inorm GmbH mit dem Deutschen Gründerinnen Forum (DGF e.V.) - auf einen systematisch vorbereiteten und nachhaltigen Kooperationsaufbau. Dazu gehört, dass alle Kooperations-phasen online und damit für alle transparent dargestellt werden.
Das CCC als professionelles Wissens-Portal und „Internet-Community“ hat im wesentlichen die drei Ebenen:
1. Informations- und Kontaktebene (standortrelevante Brancheninfos)
2. Gestaltungs- und Entwicklungsebene (Reduktion von Komplexität)
3. Projektraum- Ebene mit Back Office (internes Wissensmanagement).
Zur nötigen „Kooperations-Fitness“ und Kooperations-Kultur führt das CCC-Team zahlreiche Workshops durch, u.a zu den Themen Vertragsgrundlagen und Nutzenanalyse, Kooperations-Marketing und Wissens-Management, Leistungs-Verrechnung und Controlling. Abgerundet wird das virtuelle Themenportal um die Darstellung von erfolgreichen Kooperationsmodellen von Unternehmerinnen (best practice).
Zusammengefasst will das CCC-Projekt durch die Vermittlung von Kooperations- und Wissensmanagement Frauen auf vielen Ebenen miteinander vernetzen. Diese Wachstumsstrategie impliziert auch eine emotionale Unterstützung der Unternehmen.
Ein Projekt in Kooperation von:
Deutsches Gründerinnen Forum e.V. und
Inorm - Institut für Regionalmarketing GmbH
Projektkoordination DGF e.V.: Jutta Dehoff-Zuch, Ulrike Weber
Projektmanagement DGF e.V.: Susanne Kares
DGF e.V. - Geschäftsstelle
Friedensplatz 6, 44135 Dortmund
fon: 069 90439861
email: kares-ccc@dgfev.de
Im Internet: http://www.dgfev.de
Projektleitung inorm: Marco Ziegler
Institut für Regionalmarketing GmbH
Kachterner Weg 9, 36115 Hilders
fon: 06 61 80 09 60
email: ziegler@regio-marketing.net
Im Internet: http://www.inorm.de
Projekt gelistet am: 28.02.2006 04:23 Uhr